10.15.09
neue Texte und Tage die mich verwirren
Damit das hier nicht einschläft, eine kurze Zwischenmeldung:
*Zur Zeit schreibe ich die „Lea + Decke“ Kurzgeschichte so um, dass ich sie Episodenmäßig, Euch, meinem pre-pre-Premierenpublikum
, in sagenhaften Häppchen mitteilen kann.
*Die Pixelstory ist dann doch größer und wird vll sogar einen eigenen Blog bekommen wenn ich meinen Plot nochmals überdacht habe und einige Emo-charactere rausgeholt hab, zumindest sollte ich mich noch mehr mit der Theorie des Zeitreisens beschäftigen auch wenn das nur eine Nebengeschichte darstellt. Mehr Recherche! (Hilfe ist sehr wilkommen!)
*Statt super Ideen zu kleineren Lesetexten stellen sich schmuh und doppelschmuh ein, so dass ich raus aus meiner Textküche gehe und es statt dessen Käsekuchen aufm Tisch gibt.
Heute war wieder einer dieser Tage an denen ich mich frage ob ich zu gut erzogen, zu höflich und geduldig oder einfach faul und feige bin. Ich wünsche mir nämlich einen Tag an dem ich jedem erfolgreich sagen kann was ich wirklich meine. Mit „erfolgreich“ meine ich, es so zu sagen, dass es jeder auch versteht und alle Egomauern umspült.
So könnte ich allen Freunden die mir wichtig sind sagen wie sehr sie mir am Herzen liegen, wie grandios ich finde was sie da, jeder so für sich, machen. Die Leute beim Job wüssten, dass ich nichts gegen den Freundlichkeitsautomatismus machen kann der sich mitlerweile eingestellt hat und sie eigentlich eine viel sprödere Antwort verdienten und diese dann auch bekämen. Der Busgesellschaft würde ich intensiv nahelegen, dass sie nochmal 10 € pro Fahrer in die neue Ausgabe des „heute lerne ich die Uhr mit kleiner Bär“ investieren könnten + Lehrgang bzw „Lesestunde“. Dem alten Herren in der Apotheke würde klar dass es unhöflich und sogar ungesund ist, anderen Menschen so auf die Pelle zu rücken selbst wenn diese schon an der Theke stehen. Besonders in einer Apotheke! Ich hätte ihn auch anhusten können, — hätte das auch meine Position deutlich gemacht?! Während ich meine Augenbraue darüber hochziehe und grüble, wäre auch dies die Gelegenheit meinem Psychonachbarn zu erklären, dass mitten in der Nacht rumschreien auch nix bringt. Genauso wenig wie mir zu sagen “ grüß gott“, das klingt in meinem Breitengrad eher wie eine Bedrohung statt nach einem Gruß….
Statt dessen regelt die letzte Scheibe von Roger Cicero mein Problem mit meinem Nachbarn für mich. …
Aber so einen Tag, das wünsche ich mir, wobei, dann hätte ich der Dame im Bus auch gesagt dass sie heute, so wie jeden morgen, einfach nur deutlich müffelt, und das wär ja imemrhin total unverschämt!
09.29.09
Hierlang bitte … -ähm wohin?
Sie wurde gewählt, meine auditive Fehlleistung des Monats:
Als Kasiu mit mir darüber sprach, dass viele Menschen einfach dumm seien und man sie zusammen in ein Behältnis stecken könne, vernahmen meine Ohren:
"Die kannst Du alle in die Titanic locken!"
Auch schön, "so folgt mir in den Untergang…."
ich wunder mich nicht mehr…
darüber, dass ich manchmal denke, ich habe ein zu loses Mundwerk oder einen komischen Eindruck von der Welt, wenn mein Herr Papa, der einen Sitzplatz für mich an einem Bühnenaufgang plaziert, zu mir meint, ich könne mich ruhig dahin setzen, obwohl bestimmt noch einige Bühnentechniker hier lang müssten, denn " dann steigen wenigstens noch mal ein paar Männer über Dich rüber..*papadoofgrins*" — äähm, ja …. Danke, Paps!
Das ist zwar total gemein, aber ein bisschen lustig find ich’s auch! XD
09.18.09
Sebastian23 der Jedi
Der Sebastian ist ein Jedi. Hat er es doch geschafft mir mit der Macht einzubläuen er sei 1. überall und 2. ja darüber bin ich mir noch nicht im klaren.. jedenfalls stecken solche Gedanken in meinem Kopf fest. *arghhh*
Hier also das erste Lied von der Platte ein Lied und elf Lieder.
Nahrungsaufnahme
„Woooaaaaahhh!“ mache ich, als ich stolpernd die Treppe einen Absatz hinab strauchel. Fassung erlangt am Geländer bemerke ich, dass Dinge fehlen.
„Och nööööö!“ motze ich, und eile wieder hinauf – ab in die Wohnung. Mütze + Kassenschlüssel holen.
Meinen Sichtausweis vergesse ich trotzdem.
Wieder in Eile die sich windende Treppe hinunter, mit dem Gleichgewicht mitwippend, suche ich nach einem Grund für meinen Schwindel. „Genug gegessen habe ich ja. – die ganze Woche in der Mittagspause und abends dann zwar nix, aber gestern Abend schon, - jaja“ und ich nicke mit dem Kopf so vor mich hin als ich zum Bus haste. Ich habe mal wieder verschlafen und Zeit beim träumen vertrödelt, und mein Bus kommt nun doch gleich, der trödelt ja eher weniger oder selten …. obwohl?! –Naja! Ich stehe an der Haltestelle und grinse blöd in mich hinein, als die Menschen, die mit mir dort stehen, einer nach dem anderen beginnen zu gähnen. Wie sie ihre tiefen, fauligen Ladeluken weit aufmachen wird mir leicht übel. Und weil sie ja nichts dafür oder dazu können schaue ich weg von ihnen, hoch Richtung Himmel, die Bäume im Blick, gerade hoch genug um noch die Busnummern zu erkennen.
Die Nase tief in einem Buch vergraben stehe ich im Bus und versuche die Worte die ich lese auch in meinem Kopf klingen zu lassen. Aber bevor ich umsteigen sollte denke ich noch:
„wenn ich erst da bin, also wenn ich schon alles vorab gekramt hab’ und der Dienst beginnen kann, da hinter dem Schreibtisch, dann kann ich vorher schon 2 Packungen Kakao aus dem Kühlschrank nehmen. Nur halb kalt kann der Kakao ja später nicht so schlecht sein…“
Im letzten Bus der mich zur Arbeit bringt schnaubt mir ein Mann seinen dumpfen Atem aufs Gesicht, mir wird wieder schlecht.
Tagsüber, die 9 Stunden in der Firma, trinke ich nur Kakao und esse Süßigkeiten. Das fällt zwar auf, findet aber niemand ungewöhnlich, denn schließlich gehe ich auch ab und an mit Kollegen Mittagessen.. Manchmal aber koche ich mir auch morgens meines und nehme es mit. Es sind selten komplette Gerichte. Ich mag das nicht. Lieber packe ich die Sachen einzeln ein, oder nebeneinander. Was ich für mich mache, muss einzeln sein, wenn es an Gerichte erinnert die es für gewöhnlich bei uns gab. Kakao und Süßigkeiten sind frei davon, von Schwierigkeiten. Sie erinnern an Schule und bei Oma vorm Fernseh hocken, sie sind einfach freie Fressalien. Ohne Abdruck auf meiner Essenskarte des Grauens. Diese beiden Sachen gehen, auch ohne Ablenkung essbar. Spinat mit Spiegelei ist auch O. K. oder Tomatensuppe aus Dosen. Dinge die mir Oma oft gemacht hat. Das einzige Essen das tröstet, erleichtert, pappsatt macht, erfüllt und wärmt.
In der Küche bei uns zu Hause war es kalt. Und obwohl das Essen dampfend auf dem Tisch stand, war es kalt und lieblos. Es machte satt, aber es erfüllte mich nicht. Es befüllte meinen Magen und erfüllte doch so seinen einen hauptsächlich zugedachten Zweck.
Der Mann mit dem dumpfen Atem dreht sich um, wie alle macht er sich bereit aus dem Bus auszusteigen. Auch ich bin endlich da. An die Seite meines Tisches habe ich die beiden Kakao Packungen gestellt, doch die eine werde ich jetzt gleich schon öffnen. Mir ist immer noch so schlecht.
Warum ich nicht frühstücke werde ich gefragt. „Ich weiß es nicht, keine Zeit“ antworte ich schulterzuckend, dabei weiß ich es doch. Essen ist für mich mehr eine Notwendigkeit. Allein kann ich es nicht zelebrieren und deswegen mag ich es dann weniger. Es bereitet keine Freude. Egal wie viel Mühe ich mir für mich dabei geben mag.
Der kalte Kakao bahnt sich seinen Weg in meinen Magen. Manchmal habe ich das Gefühl ich vergäße wie man Schluckt. Selbst Wasser kann ich dann nicht trinken. Und mir fällt ein, warum mir so schlecht und schwindlig ist.
Gestern hab ich es gespürt, als die Familie sich traf, die Feindseligkeit an diesem Tisch. Wie ich es schon immer hasste, dieses Essen. Schwer im Magen liegt mir aber nicht das, sondern dass ich hörte wie sie es wieder sagte. Aber nicht zu mir, sondern zur kleinsten. Sie sei zu dick für 13.
Da, in diesem Moment vergaß ich wie man schluckte, ich vergaß alle Geschmäcker die es in meiner Welt gab. Nur kalte Milch blieb mir in Erinnerung. Und ich fragte mich ab wann sie nun aufhören würde zu essen.
Vorsorglich schreibe ich mir einen Zettel: Kekse, Kakao und Schokolade und vielleicht noch Brause.
Ich denke, ich sollte der Kleinen ein Care-Paket schicken, damit sie nicht vergisst wie das Leben schmecken kann.
nach 2 jahren lauter nix, nun doch wieder was
Hallo da draußen,
da hat man mich ganz schön hängen lassen, an mehreren Seilen. Aber jetzt wird nicht weiter gewartet. Jetzt wird doch getextet! Ob die anderen Mädels nun noch mitmachen oder nicht, ich finde cupcakethinking hat eine neue Chance verdient.
Wer alte Einträge sucht, der sucht vergeblich. Diese wurden gelöscht. Die Ideen sind aber immer noch da, und vll wird der ein oder andere Text wieder ausgebaut.
Bitte gebt mir Feedback! ich kanns brauchen! Nein ich Will es!
LG Nivion
12.16.07
Willkommen bei Cupcake thoughts!
Willkommen bei Cupkake thoughts! Hier werden wir Euch einzelne, gut verpackte Themen vorstellen und versuchen so gut wie möglich zu beleuchten. Wir erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit. Wir schreiben subjektiv, sind Euch für jedes Feedback und Verbesserungsvorschläge dankbar.
Eure Cupcake-Crew