Eigentlich hatte ich vor über’s Schreiben zu schreiben. Hiermit geht es auch ganz gut voran. Ich habe für die vielen Geschichten in meinem Kopf schon mal eine Timeline niedergeschrieben, damit ich das bei der Komposition der Details einbeziehen kann. Auch wenn die 2 Hauptgeschichten nichts mit einander zu tun haben, ist es für meinen Kopf wichtig. (Nur falls ich doch ein Crossover der Geschichten plane – hehe) Aber hierzu in einem anderen unvollendeten Artikel mehr.

Kant hatte mich gelehrt ein Menschenfreund zu sein. Meine Kindergärtnerin hat mir vorher wirksam eingebläut , dass jedem Mensch sein Leben selbst gehört und jeder dadurch ein Recht auf Selbstbestimmung hat. Mein Vater hat mich erfahren lassen, dass nur selbst gemachte Fehler wirklich für mein ganzes Leben zählen. Meine Schwestern brachten mir bei, dass eine gute Portion Toleranz niemals schaden kann.  Doch heute habe ich erneut festgestellt, dass das keine Standartausrüstung für den Alltag ist.

Der Geek führt Krieg. Immer, oder nein, nur im Alltag. Mit Nicht-Geeks vorallem. Geeks unter sich diskutieren bis zur Erschöpfung und noch weiter. Meistens läuft das jedoch auf einen friedlichen Konsens hinaus bei dem man dem anderen „sein Fandom“ zugesteht und trotzdem unverständlich den Kopf schüttelt, weiß man doch, dass der 10. Doctor der beste der neuen Staffeln ist. „11 Pffft!“ Diskussionen mit Hipstern sind ein anderes Thema. Das sind so was wie Geeks auf Zeit und damit lässt sich selten reden. Das sind Modenomaden denen immer nur das gefällt was noch keiner mag.

Ich spreche hier von dem Kampf in den wir uns begeben sobald wir das Haus verlassen und mit Leuten Kooperieren müssen die keine Leidenschaft für Wissen, Geschichten oder Spiele teilen.  Leuten die Abends nach Hause kommen und „Bauer sucht Frau“ aus „Spaß“ schauen oder immer den Fernsehfilm der Woche sehen weil Kino ja „blöd“ ist. Leute die trotz totaler Verschuldung ein Eigenheim beziehen müssen weil das ja besser ist, Nein  man will keine Kinder, diese Blagen. (Später gibt’s dann unverhofft doch welche) Man will sich selbst was gönnen, man geht ja schuften und ach hast Du die neue tolle Werbung im Fernsehen gesehen?- diesen Schlag meine ich . Hartz IV TV als „Bespaßung“ und „Entspannung“ am Abend ansehen, jede Folge „Frauentausch“ nur „zufällig“ gesehen Haber.

Halte ich mich bei Gesprächen mit dem vorher genannten Schlag zurück und konzentriere mich ausschließlich auf’s Wesentliche komme ich ab und an nicht umhin auch mal was zu meinen Hobbies oder zum Wetter zu sagen.

Diese Unterhaltungen führen zumeist zu folgendem:

NG:- Sag hast Du auch diese lustige Werbung gesehen? *hihi*

ich: Nein. Habe gar keinen Fernsehanschluss, aber wenn sie so lustig ist erzähl doch mal. Ich kann sie mir ja später über den PC ansehen…

NG: Also  (bla bla bla) und dann ist da das total berühmte Pfeiflied aus dem einen Film im Hintergrund und das ist dann voll lustig! *haha*

Ich: Öhm.. welches Pfeiflied? Summ mal.

– Ein Ratespiel beginnt : Marschmusik, Kill Bill, Roger Witteker? Ergebnis: ich habe bis jetzt noch keine Ahnung. Mir wird dann allerdings untrstellt ich würde statt Kill Bills Twistet Nerve eine Star Wars Melodie pfeifen.

Ich: Äh, Nein. Das was Du meinst ist bestimmt die alte Enterprise Melodie (ich Blödmann pfeife das dann auch noch vor..#Facepalm)

NG: *Haha* Du hast echt DNA dafür aufgegeben was? Niemand merkt sich sowas.

Heute ging es noch nicht einmal um ein Thema über das man Geek werden könnte. Philosophie. Bei der Mittagsrunde geht es irgendwie darum, dass man zu viele Steuern zahlt und die Kirchensteuer noch aus den 40ern stammt. „Die Niederländer hatten sogar mal Gardinensteuer“ Ich möchte entgegnen dass es diese niemals gab, aber eine Fenstersteuer wie einst in England üblich da sprechen sie schon von „..Calvinisten. Das kommt doch weil die nix verbergen dürfen!“ Um keine Diskussion anzufangen sage ich einfach es läge mit Sicherheit am calvinistisch geprägten Volk, dass per se nichts zu verbergen habe und deren Wohnzimmer einfach meist zur Straße hin liegen, da geht es bei einem schon weiter und während ich nicht darauf achte wo und mit wem ich zusammen sitze lasse ich mich dazu hinreißen zu sagen, dass der kategorische imperativ nach Kant nichts mit dem Calvinismus zu tun hat und das eine eher Philosophie- wärend das andere Religionslehre ist und beides wenig mit „wass Du nicht willst das man dir tut – und Vorbildfunktion zu tun hat. Man munkle in den Niederlanden eben …. in……Küchen ? Da dringt lachen an mein Ohr, ich hab mein Reisbällchen noch in der Hand und höre die Kriegserklärung an meinen Wissensdrang:

NG2: „Hallo, ich bin die Tochter von Nivi. Ich habe nur einen Arm aber ich kenne alle Fernsehsendungen der 60 er bis heute“ -*stuppst den Kollegen daneben neckisch an* Ne?

NG3: Joah, ich mein, schau sie dir doch mal an. Stimmt doch oder Nivi?

NG2: Gib’s zu, du gibst DNA dafür auf. So was braucht kein Mensch *haha* Deine Kinder werden missgebildet wenn Du Dir weiter solche Sachen reinziehst *hahahaha*

Ich tat was jeder gute Mensch tut, der gelernt zu haben glaubt mit Tolernaz fahre man besser und fühle sich freier. Bin ich ja nicht dafür verantwortlich wie der Rest der Welt sein Handeln rechtfertigt. Ich aß mein Mittagessen auf, ließ mich für meine gerade zu übergroße (nicht) Asia-affinität durch den Dreck ziehen, allerdings mit einem „Aber du kannst das gut essen, ne?“  und ging dann wieder in meine Abteilung. Ich habe mich zuerst darüber aufgeregt wie man es als Mensch überhaupt wagen kann ein Wissen als „Lächerlich“ zu bezeichnen oder zumindest so zu declarieren. Die Antwort ist einfach. Man weiß selbst zu wenig. Hier könnte ich Einstein zitieren mit „Der Horizont vieler Menschen hat einen Radius Null, und das nennen sie dann ihren Standpunkt..“

Im zweiten Denkanstoß darüber frage ich mich nun ob und wie NG2 Verantwortung für diese Prophezeiung übernehmen würde. Im Rahmen seiner Möglichkeiten wohl gar nicht.

Im Nachhinein und im dritten Denken darüber bin ich zu dem Schluss gekommen:

@ #myfuturechild was und auch ob immer du jemals sein oder nicht sein magst: Mutant, Eto, Hobbit oder Mensch Du wirst mein Kind sein, und ich werde Dich lieben. Egal was das Zombiefutter dazu sagt.

Krieg Tag 1 Ende

 

Advertisements

Hey there,

since I was in dire need of a new design for my Tumbler I just puzzled one together of my favorite #Ibelieveinsherlock statements/pics. The pictures I used were altered by me but are not mine. They belong to the artists which created them.

both designs are made for the 12 oz Tumbler. If they do not fit, or if I should take them of my blog, just let me know.

Auch von mir noch ein mal die Aufforderung sich an weiteren ACTA Protesten zu beteiligen. Dass Deutschland vorerst nicht unterschrieben hat, heißt gar nichts. Das Ganze ist undemokratisch und eine reine Interessensabsprache hinter verschlossenen Türen. Einen kurzen Einblick gewährt das folgende Video, einen tieferen Einblick die offenen Medien. Bitte bedenkt, dass ACTA nicht nur Sharing mit Piraterie gleichsetzt sondern auch eine freie Entfaltung der Kunst im Netz unterbindet.

Ein neuer Start in diesem Blog. Was soll ich sagen? Ich habe zwischen viel, sehr viel und verdammt nix alles für diesen Blog vor. Mal sehen wohin sich das entwickelt. Mit Sicherheit werden einige Texte und Einträge nach Tagen wieder verschwinden oder neu geschrieben werden, aber irgendjemand sollte mich bei meinen Aufräumaktionen auch mal aufhalten. 😉

Was ist mit Euren Aufgaben und Zielen für das neue Jahr passiert? Ich hatte mir vorgenommen Briefe zu schreiben. Das habe ich auch. Allerdings habe ich keinen einzigen abgeschickt weil ich immer denke, dass ich sie noch mal bearbeiten müsste. Also schreibe ich die Briefe erstmal auf Schmierpapier vor. An sich ein vielleicht schöner Gedanke nur so werde ich die Briefe an Opa und Sebu ja nie los . *gnarf*

Neben einem ordentlich verpatzten Start für meine größte Neujahrsresulotion kann ich nur wiederholt feststellen, dass ich zu meinem Leben nicht immer fair bin. Obwohl sich ja meine Wünsche und Vorstellungen für mein Leben mit dem Lauf der Zeit geändert haben, bin ich jetzt trotzdem ein wenig sauer, dass es mit meinem Wunsch aus Kindertagen eine Wissenschaftlerin zu werden die die Welt rettet nicht geklappt hat. Gerade hilft hier auch alles Darlegen von Argumenten oder objektiver Betrachtung der Welt nichts. -> Ich denke ich sollte mich dem widmen was ich kann. Das ist zum einen mein Job als Sekretärin von Leuten die sich um die Zukunft sorgen und zum anderen mein vielleicht Talent für Geschichten. Ich weiß noch nicht was genau ich mit letzterem mache, aber die erste Geschichte schreibt man doch eh ein Leben lang, nicht wahr? 😉 Jetzt wo mir vielleicht leider wieder einige Tage zum auskurieren einer Erkältung beschert sind, könnte ich mich ja intensiv damit befassen anstatt mir mit Dr. Who oder Sherlock Holmes die Zeit zu vertreiben.

Dennoch: „This World is a mess, and I just need to rule it!“ Doch zuerst steht Laundry Day an.

cu

Archiv